Pflegetagebuch: Vorlage als PDF und Anleitung

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  • 4,9 von 5 Sternen bei Google
  • Über 10.000 zufriedene Kunden
  • Anerkannt nach § 45a SGB XI
  • Abrechnung mit allen Pflegekassen

Die Vorlage: kostenlos, ohne Anmeldung

Ein Pflegetagebuch ist die beste Vorbereitung auf die Begutachtung: Es zeigt dem Gutachter, was in einer Stunde Hausbesuch nicht sichtbar wird, vor allem die Nächte und die schlechten Tage. Unsere Vorlage enthält eine Anleitung, eine Legende zur Art der Hilfe, sieben Tagesblätter mit Nachtprotokoll und eine Checkliste für den Termin.

Rechtsgrundlage der Begutachtung ist § 18 SGB XI; das Tagebuch ist keine Pflicht, aber das wirksamste Mittel, damit der Alltag vollständig ins Gutachten kommt.

Was Sie eintragen

Jede Hilfe, auch die kleine. Die Vorlage hat fünf Spalten:

  • Uhrzeit: wann die Hilfe nötig war
  • Tätigkeit / Situation: zum Beispiel „Aufstehen aus dem Bett“, „Duschen“, „Tabletten“, „an Termin erinnert“, „beruhigt, weil verwirrt“
  • A / T / V: Anleitung oder Beaufsichtigung, teilweise Übernahme, vollständige Übernahme. Diese Abstufung entspricht der Bewertung des Gutachters
  • Dauer in Minuten: grob reicht
  • Bemerkung: Schmerzen, Abwehr, Sturzgefahr, Stimmung

Dazu je Tag ein Feld für die Nacht (Toilettengänge, Unruhe, Umlagern) und für Besonderheiten (Stürze, Verwirrtheit). Nächte und Beaufsichtigung werden am häufigsten vergessen, wiegen in den Modulen aber schwer.

Wie viele Stunden Unterstützung stehen Ihnen zu? Rechnen Sie es in zwei Minuten aus.

Stunden berechnen

So sieht ein guter Eintrag aus

UhrzeitTätigkeitA/T/VMin.Bemerkung
6:40Aufstehen, Arm geben, zum Bad begleitenT10Schwindel, Sturzgefahr
7:00Oberkörper waschen: selbst, Rücken und Füße übernommenT15
7:20Anziehen Unterkörper (Strümpfe, Hose)V10kann sich nicht bücken
8:00Tabletten gestellt und an Einnahme erinnertA5vergisst sonst
12:30Essen zerkleinert, beim Trinken erinnertT10trinkt zu wenig
Nacht2:10 und 4:30 zur Toilette begleitetT2 × 10unruhig, ruft

Schlechte Einträge sind „hab geholfen“ oder „wie immer“. Gute Einträge nennen Tätigkeit, Form der Hilfe und Grund. Schreiben Sie auch, was die Person nicht mehr allein entscheiden kann, etwa ob sie sich warm genug anzieht oder den Herd ausschaltet.

Wie lange führen, wer füllt aus

Sieben bis vierzehn Tage vor dem Begutachtungstermin, am besten durchgehend. Ausfüllen sollte die Person, die tatsächlich hilft, bei mehreren Helfenden ruhig gemeinsam. Pflegedienste und Alltagsbegleiterinnen können ihre Einsätze ergänzen; unsere Kräfte bei Junior-Senior tun das auf Wunsch.

Zum Termin: das Tagebuch mitnehmen, dem Gutachter eine Kopie geben und die auffälligsten Punkte (Nächte, Stürze, Abwehr) aktiv ansprechen. Wie der Termin abläuft und welche Fragen kommen: MD-Begutachtung vorbereiten.

Pflegende Angehörige füllt das Pflegetagebuch von Junior-Senior aus

Und danach: Die Leistungen nutzen

Sobald der Pflegegrad da ist, wird aus dem Tagebuch Entlastung: Ab Pflegegrad 1 finanziert der Entlastungsbetrag von 131 € monatlich eine feste Haushaltshilfe, ab Pflegegrad 2 kommen Verhinderungspflege und Umwandlungsanspruch dazu. Wir rechnen direkt mit der Pflegekasse ab. Was genau möglich ist, zeigt der Budget-Rechner, und bei Fragen zum Antrag beraten wir kostenlos.

Junior-Senior Redaktion

Junior-Senior RedaktionFachlich geprüft

Erstellt und geprüft vom Team von Junior-Senior, Ihrem landesrechtlich anerkannten Anbieter für Haushaltshilfe und Alltagsbegleitung mit über 10.000 betreuten Kunden.

Quellen und Rechtsgrundlagen

Beträge und Rechtsstand zuletzt geprüft am 23.08.2026. Maßgeblich ist der Gesetzestext; bei Abweichungen gilt die Auskunft Ihrer Pflegekasse.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Es ist freiwillig, aber das wirksamste Mittel, damit der Gutachter den tatsächlichen Hilfebedarf erfasst, besonders Nächte, Beaufsichtigung und schlechte Tage.

Sieben bis vierzehn Tage vor der Begutachtung, durchgehend. Unsere Vorlage hat sieben Tagesblätter, für zwei Wochen drucken Sie sie zweimal.

A steht für Anleitung oder Beaufsichtigung, T für teilweise Übernahme, V für vollständige Übernahme. Diese Abstufung entspricht der Bewertung in den Modulen der Begutachtung.

Viele Kassen und Verbraucherzentralen bieten eigene Vorlagen an, der Aufbau ist ähnlich. Wichtig ist weniger das Formular als das regelmäßige, ehrliche Eintragen.

Ja, jede Tabelle reicht. Zum Termin sollte es ausgedruckt vorliegen, damit der Gutachter es mitnehmen oder kopieren kann.

Ja. Bei Widerspruch belegt es den Bedarf, den das Gutachten unterschätzt hat; bei der Höherstufung zeigt es die Verschlechterung seit der letzten Begutachtung.

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