Alternative zum Seniorentreff: ambulante Betreuung bei Ihnen zu Hause

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  • 4,9 von 5 Sternen bei Google
  • Über 10.000 zufriedene Kunden
  • Anerkannt nach § 45a SGB XI
  • Abrechnung mit allen Pflegekassen

Kurz gesagt: Die Gesellschaft kommt zu Ihnen

Wir sind die ambulante Alternative zum Seniorentreff: Statt dass Sie zur Gruppe fahren, kommt eine feste Betreuungskraft zu Ihnen nach Hause. Sie trinkt Kaffee mit Ihnen, geht spazieren, spielt eine Partie Karten, liest vor, hört zu und begleitet Sie, wenn Sie etwas erledigen wollen. Immer dieselbe Person, zu einer festen Zeit in der Woche, so oft Sie möchten.

Bezahlt wird das nicht aus Ihrer Tasche: Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse die Stunden über den Entlastungsbetrag, ab Pflegegrad 2 kommt deutlich mehr dazu. Antrag, Bewilligung und Abrechnung laufen über uns, Sie gehen nicht in Vorleistung.

Ambulante Betreuung zu Hause: Was wir machen

Soziale Betreuung heißt: Gesellschaft, Ansprache, Teilhabe. Nicht Pflege im engeren Sinn, sondern das, was den Tag erst zu einem Tag macht. Was in den Stunden passiert, bestimmen Sie:

  • Zeit verbringen und sich unterhalten — über die Zeitung, über früher, über das, was gerade Sorgen macht. Zuhören ist der größte Teil der Arbeit.
  • Kaffee trinken, zu Hause am Küchentisch oder im Café um die Ecke.
  • Spazieren gehen, auch mit Rollator, auch nur bis zur Bank am Ende der Straße und zurück.
  • Spiele spielen — Karten, Rommé, Mensch ärgere dich nicht, Puzzle, Kreuzworträtsel zu zweit.
  • Vorlesen und erinnern, Fotoalben durchgehen, Briefe schreiben, Musik von damals hören.
  • Gemeinsam etwas erledigen: einkaufen, zum Markt, zum Friedhof, zur Bank, in die Kirche.
  • Begleitung zu Terminen, etwa zum Arzt oder zur Fußpflege.
  • Leichte Beschäftigung zu Hause: Pflanzen gießen, Backen, gemeinsam kochen, Gedächtnisübungen.

Wenn Sie zusätzlich Hilfe im Haushalt brauchen, macht dieselbe Person das mit — Wäsche, Staubsaugen, Einkauf. Mehr dazu unter Alltagsbegleitung und stundenweise Seniorenbetreuung.

Wie ein Nachmittag bei uns aussieht

Ein typischer Termin dauert zwei bis drei Stunden und läuft ungefähr so: Die Betreuungskraft klingelt zur vereinbarten Zeit, setzt Kaffee auf und fragt, wie die Woche war. Dann geht es entweder raus — eine Runde um den Block, zum Bäcker, auf den Wochenmarkt — oder es bleibt beim Küchentisch, bei Karten, einem Rätsel oder dem Fotoalbum. Zum Schluss wird besprochen, was beim nächsten Mal ansteht: der Brief an die Krankenkasse, der Termin beim Augenarzt, der Geburtstag der Enkelin.

Der Unterschied zum Programm einer Gruppe ist, dass es kein Programm gibt. Wer heute müde ist, bleibt sitzen und redet. Wer Lust hat, geht zwei Kilometer. Und wer schlecht hört, muss nicht gegen dreißig andere Stimmen ankommen.

Eine feste Bezugsperson statt wechselnder Gesichter

Das Wichtigste an unserer Betreuung ist nicht die Tätigkeit, sondern die Person. Sie bekommen eine feste Betreuungskraft, nicht jede Woche ein neues Gesicht. Nach ein paar Terminen weiß sie, wie Sie Ihren Kaffee trinken, wie Ihre Enkel heißen und woran Sie gerade denken. Sie merkt auch, wenn etwas nicht stimmt — wenn der Kühlschrank leer bleibt, die Post sich stapelt oder jemand plötzlich unsicherer geht.

Passt die Chemie nicht, schlagen wir jemand anderen vor. Das kostet nichts und ist kein Drama, sondern normal.

SeniorentreffAmbulante Betreuung bei uns
OrtGemeindehaus, BegegnungsstätteIhre Wohnung und Ihr Viertel
Gruppe10 bis 40 Menscheneine feste Person nur für Sie
Terminfeste Öffnungszeit, meist wöchentlichfrei vereinbart, auch mehrmals die Woche
AnfahrtSie müssen hinkommenwir kommen zu Ihnen
ProgrammvorgegebenSie entscheiden jedes Mal neu
Bei Demenz oder Schwerhörigkeitoft schwierigTempo und Lautstärke richten sich nach Ihnen
Hilfe im Haushalt nebenbeineinja, dieselbe Person
Kostenkostenlos bis wenige Euroüber die Pflegekasse abgerechnet, ab Pflegegrad 1

Wie viele Stunden Unterstützung stehen Ihnen zu? Rechnen Sie es in zwei Minuten aus.

Stunden berechnen

Für wen die Betreuung zu Hause die bessere Lösung ist

  • Wenn der Weg nicht mehr geht. Zwei Straßen weiter wäre machbar, zwei Bushaltestellen nicht mehr. Ohne Begleitung bleibt die Tür zu.
  • Bei Schwerhörigkeit. Dreißig Menschen in einem hallenden Saal sind kein Gespräch, sondern Lärm. Zu zweit am Tisch versteht man jedes Wort.
  • Bei Demenz. Eine große Runde mit wechselnden Gesichtern überfordert schnell, eine vertraute Person beruhigt. Mehr dazu in Demenzbetreuung zu Hause.
  • Wenn die Scheu groß ist. Wer jahrelang zurückgezogen gelebt hat, geht nicht einfach in einen vollen Raum. Zu Hause ist die Schwelle niedriger.
  • Nach Krankenhaus oder Sturz. Genau dann, wenn Gesellschaft am wichtigsten wäre, reicht die Kraft für den Weg nicht.
  • Wenn einmal die Woche zu wenig ist. Ein Nachmittag ordnet nicht die anderen sechs Tage. Wir kommen so oft, wie das Budget es hergibt.
  • Wenn die Kinder weit weg wohnen. Dann gibt es jemanden vor Ort, der hinschaut und sich meldet, wenn etwas ist. Den Überblick für diesen Fall gibt Hilfe für alleinstehende Senioren.

Warum das mehr ist als Nettigkeit, steht in Depression und Einsamkeit im Alter: Einsamkeit macht nachweislich krank, und ein fester Termin in der Woche ist die wirksamste Gegenmaßnahme, die es gibt.

Was es kostet: Die Pflegekasse zahlt mit

Soziale Betreuung ist ein Angebot zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI. Dafür gibt es eigene Töpfe, aus denen wir direkt mit Ihrer Pflegekasse abrechnen:

LeistungHöheAb wann
Entlastungsbetrag (§ 45b SGB XI)131 € im Monatab Pflegegrad 1
Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI)3.539 € im Jahrab Pflegegrad 2
Kombinationsleistung (§ 38 SGB XI)bis 40 % der Pflegesachleistungab Pflegegrad 2

131 € reichen je nach Region für etwa drei bis vier Stunden im Monat. Mit der Verhinderungspflege werden daraus schnell mehrere Termine pro Woche. Wie viel in Ihrem Fall zusammenkommt, rechnet der Pflegebudget-Rechner aus. Noch kein Pflegegrad? Der Pflegegradrechner schätzt ihn in zwei Minuten, den Weg zum Antrag beschreibt Pflegegrad beantragen. Schon Pflegegrad 1 genügt für den Anfang.

Und wenn Sie doch in den Treff wollen: Wir bringen Sie hin

Wir halten nichts davon, Angebote gegeneinander auszuspielen. Der Seniorentreff im Viertel ist eine gute Sache, und wenn er passt, gehen Sie hin. Der häufigste Weg bei unseren Kundinnen ist deshalb nicht entweder oder, sondern beides: Die Betreuungskraft holt ab, fährt mit, bleibt dabei oder kommt später wieder und bringt zurück.

Gerade am Anfang nimmt das der Sache die Schwelle — die ersten Besuche zu zweit zu machen, ist etwas völlig anderes, als allein in einen vollen Raum zu gehen. Nach ein paar Malen kennt man Gesichter, und oft findet sich jemand aus der Nachbarschaft, der künftig mitgeht. Begleitung zu Veranstaltungen gehört zur Alltagsbegleitung und wird aus denselben Budgets bezahlt wie die Stunden zu Hause.

Zum Vergleich: Was ein Seniorentreff ist und was er kostet

Ein Seniorentreff ist ein offener Treffpunkt für ältere Menschen, getragen von der Stadt, einer Kirchengemeinde oder einem Wohlfahrtsverband wie AWO, Caritas, Diakonie oder DRK. Hamburg etwa fördert rund 80 davon. Man kommt meist ohne Anmeldung, üblich ist ein Mindestalter von 55, 60 oder 65 Jahren, ein Pflegegrad ist nicht nötig.

Auf dem Programm stehen Kaffeenachmittage, Spielerunden mit Karten oder Bingo, Sitzgymnastik, Singkreise, Gedächtnistraining, Vorträge etwa der Polizei zum Enkeltrick, Handysprechstunden, gemeinsames Mittagessen sowie Ausflüge und Feste. Der Besuch selbst ist fast überall kostenlos; Kaffee und Kuchen kosten 2 bis 5 €, ein Mittagessen 4 bis 8 €, Kurse sind kostenlos oder kosten wenige Euro.

Einen Treff in der Nähe finden Sie am schnellsten über das Seniorenbüro Ihrer Stadt, den Pflegestützpunkt nach § 7c SGB XI, Ihre Kirchengemeinde, die Wohlfahrtsverbände oder das nächste Mehrgenerationenhaus — ein bundesweites Verzeichnis gibt es nicht. Fragen Sie beim ersten Anruf nach drei Dingen: Wie kommt man ohne Auto hin, gibt es Stufen, und wie viele Menschen sind üblicherweise da. Diese drei Antworten entscheiden meistens, ob aus dem ersten Besuch ein zweiter wird.

So fängt es an

  1. Sagen Sie uns, worum es geht. Postleitzahl, Situation, eine Erreichbarkeit — mehr brauchen wir nicht.
  2. Wir prüfen, was die Kasse zahlt. Welcher Topf greift, wie viele Stunden daraus werden und was dafür nötig ist. Sie bekommen eine klare Auskunft, auch wenn sie einmal lautet: Dafür sind wir die Falschen.
  3. Sie lernen Ihre Betreuungskraft kennen. Unverbindlich bei Ihnen zu Hause, meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Erst danach entscheiden Sie.

Antrag, Bewilligung und Abrechnung übernehmen wir, Vertretung bei Ausfall auch. Wo wir mit eigenen Teams arbeiten, zeigt die Standortübersicht — von Hamburg und Berlin über Hannover, Leipzig und Dresden bis München, Stuttgart und ins Rheinland.

Alessandro S. Damaschke

Alessandro S. DamaschkeFachlich geprüft

Gründer und Geschäftsführer der Junior-Senior GmbH

Alessandro S. Damaschke gründete Junior-Senior 2021 und baut seitdem mit seinem Team die Haushaltshilfe und Alltagsbegleitung über die Pflegekasse deutschlandweit auf. Das Wissen in diesem Ratgeber stammt aus der täglichen Arbeit mit über 10.000 betreuten Kundinnen und Kunden und allen Pflegekassen; jeder Artikel wird fachlich geprüft und laufend an die aktuelle Gesetzeslage angepasst. Mehr über das Team

Quellen und Rechtsgrundlagen

Beträge und Rechtsstand zuletzt geprüft am 27.10.2026. Maßgeblich ist der Gesetzestext; bei Abweichungen gilt die Auskunft Ihrer Pflegekasse.

Häufig gestellte Fragen

Ambulante Betreuung zu Hause: Eine feste Betreuungskraft kommt zu Ihnen, verbringt Zeit mit Ihnen, trinkt Kaffee, geht spazieren, spielt eine Partie Karten und hört zu. Das passt, wenn der Weg zu weit, die Gruppe zu groß oder die Scheu zu groß ist. Ab Pflegegrad 1 zahlt die Pflegekasse die Stunden.

Gesellschaft leisten und zuhören, Kaffee trinken, spazieren gehen, Spiele spielen, vorlesen, Fotoalben durchgehen, gemeinsam einkaufen oder zum Markt gehen und zu Terminen begleiten. Auf Wunsch übernimmt dieselbe Person auch Haushaltsarbeiten wie Wäsche, Staubsaugen und Einkauf.

Ja. Gesellschaft und Ansprache gehören zur sozialen Betreuung und damit zu den Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI. Bezahlt wird sie aus dem Entlastungsbetrag von 131 € im Monat ab Pflegegrad 1, ab Pflegegrad 2 zusätzlich aus der Verhinderungspflege mit 3.539 € im Jahr.

Ja, das ist der Kern unserer Betreuung. Sie bekommen eine feste Bezugsperson statt wechselnder Gesichter. Passt die Chemie nicht, schlagen wir jemand anderen vor. Fällt Ihre Betreuungskraft aus, organisieren wir Vertretung.

Ein Termin dauert üblicherweise zwei bis drei Stunden. Wie oft jemand kommt, hängt vom Budget ab: Mit dem Entlastungsbetrag sind es etwa drei bis vier Stunden im Monat, zusammen mit der Verhinderungspflege ab Pflegegrad 2 auch mehrere Termine pro Woche.

Ja. Begleitung zu Veranstaltungen gehört zur Alltagsbegleitung. Die Betreuungskraft holt ab, fährt mit, bleibt dabei oder kommt später wieder und bringt zurück. Bezahlt wird das aus denselben Budgets wie die Betreuung zu Hause.

Ein offener Treffpunkt für ältere Menschen, getragen von der Stadt, einer Kirchengemeinde oder einem Wohlfahrtsverband wie AWO, Caritas oder DRK. Man kommt meist ohne Anmeldung und nimmt an Angeboten wie Kaffeenachmittagen, Spielerunden, Gymnastik oder Ausflügen teil. Der Besuch ist fast überall kostenlos.

Ein bundesweites Verzeichnis gibt es nicht. Am schnellsten führen das Seniorenbüro der Stadt, der Pflegestützpunkt nach § 7c SGB XI, die Kirchengemeinde vor Ort, die Wohlfahrtsverbände und das nächste Mehrgenerationenhaus zum Ziel. Fragen Sie nach Anfahrt, Stufen und Gruppengröße.

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