Haushaltshilfe nach der Reha

In der Reha ist alles organisiert: Essen, Wäsche, Termine. Der schwierige Tag ist der Tag danach — die Wohnung ist kalt, der Kühlschrank leer, und die Belastungsgrenzen gelten weiter. Genau hier entsteht die Lücke, die viele unterschätzen.

  • Kein Pflegegrad nötig — die Krankenkasse zahlt nach § 38 SGB V
  • Start meist innerhalb weniger Tage, feste Bezugsperson
  • Direkt mit Ihrer Krankenkasse abgerechnet
Jule, Junior-Senior TeamSabine, Teamleitung HamburgNico, Junior-Senior Team
★★★★★4,9 bei Google

Über 10.000 zufriedene Kunden, betreut aus Ihrer Nachbarschaft

  • 4,9 von 5 Sternen bei Google
  • Über 10.000 zufriedene Kunden
  • Anerkannt nach § 45a SGB XI
  • Abrechnung mit allen Pflegekassen

Haushaltshilfe für die Zeit nach der Reha anfragen

Zwei Angaben genügen für den Anfang. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden und klären mit Ihnen, wer die Kosten trägt.

Wann war die Reha?

Kostenlos und unverbindlich. Kein Pflegegrad nötig. Die Abrechnung läuft direkt mit Ihrer Krankenkasse.

Was nach der Reha im Haushalt liegen bleibt

Nicht der Schmerz ist das Problem, sondern die Bewegungen, die Sie meiden sollen. Genau aus ihnen besteht Hausarbeit.

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Der Rückkehrtag ist der kritische Tag

Aus einer Einrichtung mit Vollversorgung in einen leeren Haushalt: Einkauf, Wäsche der letzten Wochen, Post, Putzen. Alles gleichzeitig, und das an dem Tag, an dem die Kraft am geringsten ist.

2

Die Belastungsgrenzen laufen weiter

Die Reha endet nach Plan, nicht nach Heilung. Was in der Klinik galt — nicht heben, nicht knien, nicht über Kopf arbeiten — gilt zu Hause meist unverändert weiter, nur ohne die Menschen, die es abgenommen haben.

3

Das Übungsprogramm braucht Zeit

Nach der Reha steht ambulante Physiotherapie an, oft mehrmals pro Woche, dazu das Eigenprogramm. Die Zeit und die Kraft dafür fehlen, wenn parallel der ganze Haushalt liegen bleibt.

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Aus vorübergehend wird manchmal dauerhaft

Wenn nach der Reha absehbar ist, dass die Einschränkung bleibt, ist die Krankenkassenleistung der falsche Weg — sie ist auf wenige Wochen angelegt. Dann lohnt der Pflegegrad, und zwar möglichst früh beantragt.

Die genannten Zeiträume und Grenzen sind das, was Kliniken üblicherweise mitgeben. Je nach Eingriff, Verletzung, Vorerkrankungen und Heilungsverlauf gilt für Sie etwas anderes. Maßgeblich ist immer, was Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen sagt.

Das übernimmt Ihre Alltagsbegleitung

Eine feste Person, die zu vereinbarten Zeiten kommt und weiß, worauf es in Ihrer Situation ankommt. Keine wechselnden Kräfte, keine Vermittlung ins Blaue.

  • Wohnung vor der Rückkehr herrichten und Grundeinkauf erledigen
  • Regelmäßige Reinigung der Wohnung
  • Wäsche, auch der Berg aus der Reha-Zeit
  • Einkäufe und Kochen
  • Begleitung zur ambulanten Physiotherapie und zu Kontrollterminen
  • Unterstützung beim Antrag auf einen Pflegegrad, wenn die Hilfe bleiben soll

Nicht dabei ist die Pflege am Körper — Waschen, Anziehen, Wundversorgung, Medikamente. Das übernimmt ein ambulanter Pflegedienst, den Ihre Krankenkasse als häusliche Krankenpflege ebenfalls bezahlen kann. Beides nebeneinander ist der Normalfall.

Welcher Weg für Sie gilt

Für die ersten Wochen nach der Rückkehr kommt die Haushaltshilfe der Krankenkasse nach § 38 SGB V in Betracht, längstens vier Wochen, mit einem Kind unter zwölf Jahren im Haushalt bis zu 26 Wochen. Ist absehbar, dass es länger dauert, ist der Pflegegrad der tragfähige Weg: Schon Pflegegrad 1 bringt einen monatlichen Entlastungsbetrag, mit dem eine dauerhafte Haushaltshilfe finanziert wird.

Wer die Bescheinigung ausstellt

Die Reha-Klinik kann die Notwendigkeit im Entlassungsbericht festhalten — fragen Sie im Sozialdienst danach, solange Sie noch dort sind. Sonst stellt die Hausärztin die Bescheinigung aus.

Alles zu Anspruch, Antrag und Zuzahlung steht ausführlich auf Haushaltshilfe über die Krankenkasse.

In vier Schritten zur Haushaltshilfe

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    Bescheinigung besorgen

    Klinik, Operateur oder Hausärztin bestätigen, dass Haushaltshilfe nötig ist — mit Stunden pro Tag und voraussichtlicher Dauer.

  2. 2

    Antrag bei der Krankenkasse

    Formular der Kasse oder formlos, Bescheinigung dazu. Die Entscheidung fällt meist innerhalb weniger Tage.

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    Anfrage bei uns

    Postleitzahl und Zeitpunkt genügen. Wir prüfen die Verfügbarkeit in Ihrer Nähe und klären die Bewilligung mit.

  4. 4

    Start und Abrechnung

    Ihre feste Alltagsbegleiterin kommt zu vereinbarten Zeiten. Wir rechnen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.

Steht die Reha noch bevor? Dann lassen Sie sich die Bescheinigung schon vorher ausstellen — die Hilfe steht am Tag Ihrer Rückkehr bereit.

Jetzt anfragen

Häufige Fragen

Bekomme ich während der Reha eine Haushaltshilfe für zu Hause?+

Während einer stationären Reha zahlt die Krankenkasse Haushaltshilfe, wenn ein Kind unter zwölf Jahren oder ein Kind mit Behinderung im Haushalt lebt und niemand sonst den Haushalt führen kann — bis zu 26 Wochen. Ohne Kind im Haushalt greift der Anspruch in der Regel erst wieder für die Zeit nach der Rückkehr.

Wann sollte ich mich melden?+

Am besten aus der Reha heraus, ein bis zwei Wochen vor der Entlassung. Dann steht die Hilfe am Rückkehrtag bereit, statt dass Sie erst dann anfangen zu suchen, wenn Sie schon vor dem vollen Wäschekorb stehen.

Was ist, wenn ich dauerhaft Hilfe brauche?+

Dann beantragen Sie einen Pflegegrad. Der Entlastungsbetrag der Pflegekasse ist nicht befristet und finanziert eine feste Haushaltshilfe dauerhaft. Wir helfen bei der Vorbereitung der Begutachtung und stellen die Abrechnung nahtlos um, dieselbe Kraft bleibt bei Ihnen.

Läuft das auch nach einer ambulanten Reha?+

Ja. Für den Anspruch kommt es nicht auf die Form der Reha an, sondern darauf, ob Sie den Haushalt führen können und ob jemand im Haushalt einspringen kann.

Haushaltshilfe in anderen Situationen

Quellen und Rechtsgrundlagen

Beträge und Rechtsstand zuletzt geprüft am 05.09.2026. Maßgeblich ist der Gesetzestext; bei Abweichungen gilt die Auskunft Ihrer Pflegekasse.